Bei diesem amerikanischen Volkstanz stehen sich jeweils vier Paare
in einem Quadrat (engl.: square) gegenüber und tanzen nach Ansage eines "Callers" (Ausrufer)
spezielle Tanzfiguren zu rhythmischer Country- und Western-, aber auch gängiger Schlager- und
Pop-Musik.
Die Damen tragen dazu Kleider mit Petticoats, die Herren meist schwarze Hosen und ein Hemd im Westernlook.
Die Grundfiguren des Square Dance, allein knapp 70 im Mainstream-Programm,
sind weltweit standardisiert. Sie zu beherrschen und entsprechend den individuellen,
englisch gegebenen Befehlen des Callers umzusetzen, erfordert Konzentration. Alkoholika
sind deshalb während des Tanzens verboten.
Geeignet für Personen jeden Alters, auch für
sonstige "Nichttänzer", macht Square Dance viel Spaß, hält den Körper fit und fördert das
Gruppengefühl, ein Tanz also für Körper, Geist und Seele.
Der Tanz, von dem der Club „Dip-n-Divers“ – leicht abgewandelt - seinen Namen ableitet, heißt ursprünglich „Do it yourself Red Wing“ („Red Wing“ ist der Name eines nordeuropäischen Vogels; warum dieser Tanz diesen Namen hat, ist unbekannt). Dip And Dive erschien, soweit im Club bekannt ist, erstmals auf einer Schallplatte bei Kalox, Inc. (Texas, USA) unter der Nummer KAL-1015. Caller und Bearbeiter des Songs ist Billy Lewis aus Texas. Die Figurenbeschreibung des Tanzes ist auf dem dazugehörigen Cue Sheet (Q Sheet) der Schallplatte beigefügt. Clubmitglied Karl Heinz Thurnhuber hat sich die Mühe gemacht, die Beschreibung des Tanzes in einer
als Figurenfolge darzustellen (hdk).
Das meiste des vorher Gesagten gilt auch für Round Dance, der ebenfalls aus Amerika zu uns
kommt. Er ist unter dem Einfluß verschiedener, vor allem europäischer Volkstänze, entstanden.
Jeder, der schon bei einem Volkstanz mitgewirkt hat, erkennt im Round Dance sicherlich einige
Figuren in deren Grundform oder leicht modifiziert wieder.
Man tanzt hierbei als Paar und
alle Paare bewegen sich in einem großen Kreis. Dieses im großen Kreis-Tanzen führte zu der
Bezeichnung "Round Dance".
Alle tanzen ähnlich einer Formation die gleichen Schrittfolgen,
die jeweils von einem „Cuer“ der Reihe nach angesagt werden.
Round Dance enthält alle
Rhythmen des Gesellschaftstanzes, zusätzlich den speziellen Western-Style Two-Step und
spezielle Rhythmen wie Mambo, West Coast Swing, Slow Two-Step, Bolero, Lindy Hop und andere.
Ebenso wie beim Square sind die Figuren standardisiert. Sie sind in Phasen eingeteilt,
beginnend mit Phase I (Anfängerbereich) bis zu Phase VI (hohes Round Dance Level).
In den Square Dance Clubs wird bis zu Phase IV getanzt. Höhere Level werden in Round Dance
Clubs erlernt.
Figuren ähnlich dem Square Dance werden auch im Contra getanzt, jedoch stehen sich hier Tanzpaare in zwei parallelen Reihen gegenüber. Da der Contra ursprünglich von den britischen Inseln stammt, werden gerne schottisch-irische Tänze, ergänzt durch Polka und Walzer, gespielt. Der Tanz selbst besteht jeweils aus 8 Figuren mit meist 8 Schritten, die von einem „Prompter“ ausgerufen werden. Sie werden üblicherweise zunächst erklärt und ohne Musik geübt, sodaß auch Tänzer ohne Vorkenntnisse mitmachen können. Da sich die Figuren in der Folge mit einem anderen Paar wiederholen, hat am Schluß jeder mit jedem getanzt.